Meine letzten Tage in Bali und Abschied

Der Norden von Bali ist weniger touristisch, abseits der schwarzen Strände sind die Berge ziemlich hoch. Ich habe zuerst ein paar Tage in den Bergen bei Lovina verbracht: morgens Yoga am grandiosen Infinity-Pool mit tollem Ausblick, Spaziergänge am km-langen (fast menschenleeren) schwarzen Sandstrand, heiße Quellen, alter Hafen von Singaraja aus der niederländischen Kolonialzeit, Pura Beji – Tempel aus dem 15. Jahrhundert, Air Sanih – Süßwasserquellen direkt neben dem Meer:

Nächster Stop im Norden – das Fischerdorf Desa Les bei Tejakula. Hier gibt es kaum Touristen, man kann das richtige Dorfleben miterleben.  Die Dorfbewohner leben von Landwirtschaft, Fischfang und Meersalzproduktion. Nur wenige sprechen Englisch, aber mit Händen und Füßen und viel Lächeln  klappt die Verständigung sehr gut. Mein kleiner Bungalow liegt direkt am schwarzen Stein-Fels-Strand,  das wunderschöne Korallenriff ist nur ein paar Meter entfernt. Ich gehe oft schnorcheln – tolle Fischschwärme in allen möglichen Farben: Zebrafische, Diskusfische, bunte Barsche, türkis leuchtende Neonfische und noch viele andere, die ich nicht nennen kann, einen kleinen (20 – 30 cm), sehr neugierigen Hai habe ich auch gesehen.

Kochkurs mit meiner Gastgeberin Made, zuerst waren wir gemeinsam am Markt einkaufen, dann wurde gekocht:

grüner Papayasalat, Mais-Gemüselaibchen, Erdnuss-Sauce, Thunfisch im Bananenblatt gedünstet mit grünem Gemüsecurry und Reis, als Nachspeise eine Art grüne Pancakes mit Kokosfülle – ich bin die einzige Kochschülerin, das tolle Essen reicht für  mittags und abends:

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Danach habe ich eine Nacht am Batur-Krater-See verbracht – mein absolutes Bali-Highlight war die Batur-Vulkanbesteigung: es ging los um 04:00 Uhr früh, nach dem sehr anstrengenden, felsigen und extrem steilen Aufstieg haben mein Guide und ich den Gipfel (1.717 m) rechtzeitig vor Sonnenaufgang erreicht:

Aus mehreren Kratern tritt Wasserdampf aus, bei der Kraterumrundung begegnen uns Affen, dann Abstieg retour ins Black Lava Hostel und zur Entspannung ein Bad in der heißen Quelle.

Nach einer Bootstour über den riesigen Kratersee …

… reise ich weiter schon Richtung Flughafen in den Süden ans Meer – festlich gekleidete Einheimische feiern die Abendstimmung am Meerestempel Tanah Loth:

Meine letzten beiden Nächte auf Bali verbringe ich am breiten gelben Sandstrand von Legian und nehme schweren Herzens Abschied von der schönen Insel, den so freundlichen Menschen, dem tollen Essen, den Millionen Rupiah (100.000 IDR = ca. 6,60 EURO) ..

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Bis bald aus Singapur    Irene

 

 

4 Kommentare zu „Meine letzten Tage in Bali und Abschied

  1. Guten Morgen liebe Irene, ich bin gerade aufgestanden und Adi sagt Irene hat geschrieben. Natürlich musste ich gleich zum Computer. Nochmals herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Erfolg diese Vulkanbesteigung geschafft zu haben. Ich glaube diese Erinnerung wird dich dein ganzes Leben begleiten. Ich hoffe bzw.wünsche ich mir, dass du dir Rezepte deiner Kochkurse merkst, damit du uns das zu Hause beibringen kannst. Allein wenn ich an den Papayasalat denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wahrscheinlich wird es dir wie Adi nach unserem Thailand Urlaub gehen, ihm schmeckte für kurze Zeit das heimische Essen nicht mehr. Bleib gesund und genieße weiterhin deine Reise. LG Regina

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  2. Liebe Irene, ich bewundere dich was du alles erlebst.Wenn du nach hause kommst freie ich mich schon auf deine Geschichten.Die Bilder sind einfach ein Traum.Du kannst so stolz auf dich sein.Wünsch dir noch eine schöne Reise und bleib gesund.Bis bald .glgElke

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  3. Liebe Irene, guten Morgen 🙂 danke für deine tollen Berichte – ich spür Fernweh, wenn ich das sehe – wunderschöne Bilder und Beschreibungen – wünsche dir noch viele schöne Stunden in deiner Auszeit ! VlG

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