Kulturschock Singapur

Die top organisierte, blitzsaubere Großstadt Singapur mit all den Wolkenkratzern ist nach dem vergleichsweise beschaulichen Bali anfangs ziemlich herausfordernd für mich

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Es gibt hier trotz so vieler Menschen auf einem Fleck kaum Verkehrsstaus, das hat mehrere Gründe: das dichte und günstige öffentliche Verkehrsnetz; eine restriktive Politik bei der Kfz-Zulassung – jedes Monat werden nur so viele Autos zugelassen, wie im vergangenen Monat abgemeldet wurden; wer keine Zulassungserlaubnis hat (kann bis zu 40.000 EUR für 10 Jahre kosten), darf auch kein Auto kaufen; 100 % Importzoll auf PKWs; elektronisches  flexibles Road Pricing – zu bestimmen Zeiten und bei erhöhtem Verkehrsaufkommen bzw. Stau wird die Maut automatisch teurer

Sehr reizvoll die meist gelungene Kombination aus moderner Architektur und alten Stadtvierteln, eine gelungene Denkmalschutz-Politik

In Singapur spielt gutes Essen eine große Rolle, am besten, man stellt sich bei einer der längsten Schlagen an, dann kann man sicher sein, echt gutes Essen zu bekommen. Es gibt sog. Hawker-Center, das sind Straßenmärkte (überdacht oder offen) mit vielen Ständen, die alle die Gerichte frisch zubereiten (müssen, das wird von der staatlichen Hygienebehörde kontrolliert).  Bilder unten im Hawker-Center Makansutra Gluttons Bay am Flußufer des Singapore-River – DimSum mit rohem Fisch, Carot-Cake (ohne Karotten), gegrillter Stachelrochen, Dessert mit roten Bohnen und Eis

Übrigens: um einen Tisch zu reservieren, legt man einfach eine Packung Taschentücher oder einen Schirm auf einen freien Tisch – funktioniert perfekt (auch wenn es einige Zeit dauert, um sein Essen zusammenzutragen)

Die typische Singapur-Chili-Crab sucht man sich zuerst (noch lebend) aus, dann wird sie  frisch zubereitet – soooo gut

Liebe Grüße aus dem kulinarischen Paradies    Irene

 

 

2 Kommentare zu „Kulturschock Singapur

  1. Liebe Frau Irene! wundervoll deine Reise, ich bewundere dich, dass du das alleine durchziehst, toll.
    soooo wunderschöne Aufnahmen und vor allem bist du abseits der touristischen Pfade unterwegs. Ich bekomme beim betrachten der Fotos und deiner Kommentare teilweise die Gänsehaut, weil ich mir das so wunderschön vorstellen kann, die Zeit mit den Einheimischen zu verbringen, so in der „Einfachheit“ wie eben das Leben dort abläuft.
    Wunderschöne Zeit, ich freue mich auf die nächsten Einträge, Christa (Wurm)

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